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Donnerstag, 20. März 2014

Frühlingsanfang 2014

Pünktlich zum Frühlingsanfang gibt es heute ein paar Blumengrüße.

Zum einen darf sich die Oma über eine nennen wir es mal Blumensäule in ihrer Einfahrt freuen. Die Idee ist nicht neu, meine Inspirationsquellen habe ich auf Pinterest gesammelt. Das ganze lässt sich auch super mit alten Blumentöpfen arrangieren und natürlich auch mit Kräutern oder z.B. Erdbeeren bepflanzen. In diesem Fall sind es nagelneue Terracottatöpfe. Mal sehen wie sie nach der Saison und dem nächsten Winter aussehen, vielleicht erhalten sie dann einen Anstrich.
Da das in Statik geschulte Auge erkennt, dass die Töpfe nicht einfach so schräg aufeinander stehen können, verrate ich euch ein Geheimnis: In der Mitte ist eine alte Metallstange mit ca. 1cm Durchmesser und 1,50m Länge. Ca. 50cm stecken in der Erde (zum Glück hatte es kurz vorher geregnet) der Rest der Stange ist durch die Blumentöpfe verdeckt. Bei den oberen zwei Töpfen habe ich das Loch im Boden mit einem Hammer vorsichtig vergrößert.
Für den Anfang gab es Stiefmütterchen, Primeln, Petersilie und Minze, aber auch das wird sich wohl im Laufe des Sommers nochmal ändern.



Freitag, 14. März 2014

Blumenwichteln - Teil 1

Der Februar endete mit einer Anmeldung zum Blumenwichteln. Anfang März bekam ich eine Mail von Julia von Funkelfaden mit dem zugelosten "Wichtelkind" und dessen Pflanzenwünsche.
Ich habe mich trotz Frühlingswetter über die Teilnahme gefreut wie ein Schneekönig. Also wurde schnell Saatgut für einen sonnigen Balkon verpackt, Aussaatanleitung und eine Karte geschrieben sowie etwas Deko zum Wartezeitüberbrücken dazu gelegt. Seit fast einer Woche warte ich gespannt auf ein Lebenszeichen meines Briefchens. Nun ist es soweit - das Beweisfoto - das Saatgut ist gut und scheinbar unbeschadet angekommen.
Vor dem Versand sah das zukünftige Balkonidyll so aus:


Dienstag, 11. März 2014

Gute-Laune-Frühstücks-Ei

Bei bestem Frühlingswetter zeige ich heut meine Umsetzung von Sonjas Osteridee. Die Kombination von Kugeln damit das Frühstücksei nicht davon kullert, fand ich so klasse, dass ich mich gleich an einer eigenen Version versucht habe.


Diese Frühjahr hat es mir die Kombination aus knallgrün und magenta angetan (siehe zum Beispiel hier und da).
Daher sieht meine Materialauswahl so aus:

Dienstag, 17. Dezember 2013

Noch eine Woche bis Weihnachten...

Wie die Zeit wieder rennt. In einer Woche um die Zeit schlummere ich vermutlich schon in meinem Bettchen, überfuttert mit Apfelmeerrettich, Karpfen blau in einem leichten Buttersößchen und einem Portiönchen luftiglockerem Tiramisu.
Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Wie ihr vielleicht gemerkt habt - in der letzten Woche war es sehr ruhig im Blog. Zwischen Wichtelwerkstatt, Weihnachtsfeiern, Bücherlesen, ... es blieb keine Zeit für schöne Fotos und Beiträge. Das möchte ich an dieser Stelle nachholen, auch wenn ich mein Thema kurzfristig aufgrund eines sehr kreativen Wichtelgeschenkes ändern musste.
Eine liebe Freundin hat mir diese wunderschöne Tasche genäht.


Sie war sogar noch gefüllt mit 2 großen Eulentassen und Trinkschokolade. Das Nadelkissen rechts im Bild ist von der gleichen Person vom Vorjahreswichteln. Das besondere an dem Geschenk ist, das meine Freundin aufgrund ihrer Berufswahl eigentlich selten Freizeit hat. Umso mehr freut es mich, dass sie mir quasi ein Stückchen ihrer kostbaren und notwendigen Erholungszeit gewidmet hat. Tausendmal D A N K E!!!


Den unteren Stoff haben wir sogar zusammen im Patch and Work gekauft. Bisher wusste ich nicht so recht was ich mit meinem Stückchen anfangen soll, aber ich denke ein Nadelbuch passend zur Tasche wäre eine angemessene Ergänzung.




Zurückblickend war es eben diese Freundin, die mich aufs Nähen gebracht hat. Es begann im Herbst 2012 mit einer Ladung Körnerkissen, die wir für den Weihnachtsmarktstand des Fördervereins Stadtbad Zörbig e.V. fertigten. Bis dato waren Schere, Kleber und Papier die Materialien meiner Wahl. Bis Weihnachten reifte die Idee und die Oma sprang freudig als Sponsor ins Boot.

Als sich die Weihnachtszeit in diesem Jahr wieder näherte, kramte ich eine andere Nähmaschine von der gleichen Sponsorin heraus.



Diese Nähmaschinen-Spieluhr habe ich vor über 10 Jahren (jetzt fühl ich mich grad alt) bekommen. Nach einer kleinen Reparatur spielt sie nun wieder, die Bärchen bewegen den Stoff zur Nadel oder drehen ihre Runden auf dem Schwungrad. Oh ja es weihnachtet sehr auf meinem Arbeitstisch.

Fazit: Am Creadienstag muss man nicht immer alles selber machen :-)

Vorweihnachtliche Grüße
Christina

P.S.: Ich verspreche Besserung bei der Bildqualität, aber nach 22 Uhr ist es mit Tageslicht immer so eine Sache...

Dienstag, 26. November 2013

Creadienstag #101

Wenn man bei dem Sonnenschein rausschaut mag man es kaum glauben: In 28 Tagen ist Weihnachten!
Öffnet man das Fenster weht ein eisiger Windzug ums Näschen, es scheint also wirklich Winter zu werden :-)
Seit Montag ist der Hallenser hallische ist der Weihnachtsmarkt in Halle eröffnet. Zeit um auch die WG in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Im letzten Jahr hatte ich ein großes Windlichtglas mit allem Plastiknippes und einer Lichterkette gefüllt und ins Fenster gestellt. Leider ist das Glas nicht über den Sommer gekommen, so musste ich mir etwas neues suchen und bin im Altglasschrank fündig geworden (ein Hoch auf die pauschale Hamsterei).


Man nimmt also eine Milchflasche und füllt abwechselnd den ganzen gesammelten Weihnachtskram hinein.
Die Orangenscheiben gingen nur halbiert durch die Öffnung. Die kleinen Plastikweihnachtskugeln gab es beim Einkaufen als Geschenk dazu. Ich bin Fan von Glaskugeln, aber für diesen Zweck sind Plastikkugeln super. Die Fröbelsterne sind noch aus der Massenproduktion vom Vorjahr.
Dem Verschluss habe ich mit einem Stoffrest aus der Loopproduktion eine kleine Schneedecke verpasst.
Mit dem Weihnachtsstern und den Kienäpfeln ziert die Flasche jetzt die Küche und das Beste: Es kann nicht einstauben :-)


Da heute wieder Dienstag ist, ist das mein Beitrag zum Creadienstag. Schaut da mal vorbei, da gibt es ganz viele tolle Ideen für alle und jeden. Oder ihr schaut hier: Handmadekultur

Sonnige Grüße
Christina

Dienstag, 29. Oktober 2013

Buh! - Last Minute Halloween

Die Tage sind, seit der Uhrumstellung am letzten Sonntag, gefühlt wieder viel kürzer und die Nächte um so länger und gruseliger. Kürbisse in allen Formen, Farben, Größen und Nutzungsvarianten begegnen uns seit Wochen täglich und trotzdem steht Halloween wieder sehr überraschend vor der Tür.


Alle haben es mitbekommen - es ist Herbst! Ende Oktober gibt es dank Luthers 95 Thesen einen Feiertag in Sachsen-Anhalt. Dieser fällt mit Halloween zusammen und gerät daher (leider) etwas in Vergessenheit. (Ein Feiertagspost wird folgen)
Halloween - 31. Oktober - Süßes oder Saures?
Jedes Jahr die gleiche Frage. Als Fan von Kostümierungen und leckerem Essen war dieser Tag für mich immer Grund genug mal wieder alle Freunde einzuladen. In diesem Jahr muss aus Zeitmangel auf das durchaus witzige Event verzichtet werden :-(
Wehmütig in Erinnerungen schwelgend, habe ich ein paar last minute Dekotipps und Rezeptideen zusammengestellt. Natürlich alle an das Budget und den Zeitplan des studentischen Haushalts angepasst.

Beginnen wir doch mit der Deko. Keine Gruselparty ohne Gespenster.

1. Man nehme ein ordentliches Stück Alupapier und forme eine Kugel daraus.
2. Man nehme ein (unbenutztes ;-) ) Papiertaschentuch und zerpflücke es in seine 3 oder 4 Lagen. Diese werden versetzt, so dass die Ecken unterschiedlich verteilt sind, wieder übereinander gelegt.
3. In die Mitte des Taschentuchs legt man die Alupapierkugel, klappt die Taschentuchlagen hoch und verknotet das ganze mit einem weißen Faden.
4. Nun einfach ein gruseliges Gesicht auf den Kopf malen und das Taschentuch etwas zurecht zupfen. Anschließend das Gespenst an Lampen, Hängeschränken o.Ä. aufhängen.


Ihr werdet merken, das geht mit jedem Gespenst etwas schneller und einfacher.

Weiteres Gruselfeeling bringen natürlich Spinnen und Fledermäuse.
Hier waren meine Helferlein und ich schon fast etwas faul. Man suche in der Google Bildersuche nach Cliparts von Spinnen und Fledermäusen, drucke diese auf dickerem Papier aus und klebe sie an die Wand. Bei den ganzen Spinnenbeinen haben wir recht schnell auf das haargenaue Ausschneiden verzichtet. "Fast and good" ist das Motto dieser WG ;-)






Kerzen bringen natürlich mit dem flackernden und dämmrigen Licht eine besondere Gruselatmosphäre.
Hier habe ich einfache Butterbrottüten gerade abgeschnitten und beidseitig mit Spinnenweben und Spinnen bemalt (oben) bzw. mit Scherenschnitt verziert (rechts).




Vor vielen vielen Jahren entstand für die vermutlich erste Halloweenparty meines Lebens diese nette Dekofunzeln. Man nehme:
1. Einen (orangen) kugelförmigen Papierlampenschirm und bemale ihn mit schwarzer und weißer Farbe.
2. Weihnachten kommt auch bald, also kramt man schon einmal die Beleuchtung für den Weihnachtsstern aus der Weihnachtskiste und hängt diese in den angemalten Papierlampenschirm.
3. Man stellt die ganze Konstruktion in einen Suppenteller, damit die "Kürbislampe" nicht ständig zur Seite rollt.
Der Zylinder eines guten Freundes hat die Sache perfekt gemacht.


Auf dem dritten Bild sind neben der Spinne und der Kerze auch die Hexenaugen zu sehen. Diese sahen so eklig echt aus, dass es wirklich Überwindung gekostet hat, das "Gebräu" zu trinken.
Man nehme:
1. Ein Bowlegefäß oder (wie hier) ein hohes Windlichtglas.
2. Man fülle Kirschsaft (Menge vom Gefäß abhängig) und je nach Geschmack Wein, Sekt, Rum, .... hinein
3. Den Saft von 1-2 Dosen Litschis dazu geben und die entkernten Früchte mit kleinen dunklen Weintrauben füllen. Schon dieser "unblutige" Augapfel mit Pupille in der Hand stellte einige Nackenhaare auf.
4. Die Früchte für ein paar Stunden in die Kirschsaftmischung einlegen. Die Fruchtstruktur und der rote Saft lassen auf wundersame Weise kleine feine Äderchen erscheinen. Mahlzeit :-)

Zu Halloween gehören Kürbisse und folglich auch Kürbissuppe. Da selbige so lecker war, blieb gar kein Zeit für ein Foto von der Suppe, aber immerhin habe ich ein Bild vor der Verarbeitung geschossen. Die Sorte weiß ich gar nicht mehr, aber mir ist in Erinnerung geblieben, dass wir 2h durch die Stadt gefahren sind, um am 30.10. den gefühlt aller aller aller letzten Kürbis zu kaufen. Wie man daraus eine leckere Suppe zubereitet verrät euch z.B. der Chefkoch.


Fazit: Egal was man macht - Pi mal Daumen und ein bisschen Liebe zum Detail sind die besten Zutaten.

Eine schöne kurze Arbeitswoche
Christina
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