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Donnerstag, 13. November 2014

Monolithos und das Feta-Geheimnis

Kennt ihr diesen Musicalfilm „Mamma Mia“, in dem die ganze Zeit ABBA-Hits laufen? Nach dem Ausflug nach Monolithos habe ich wirklich gegoogled, ob er vielleicht hier gedreht wurde, doch seht selbst.


Die vielen Souvenierstände rechts und links der Straße mit Olivenöl, Honig, Feta und unzähligem Nippes kündigten es schon an: Hier werden in der Hochsaison täglich tausende Touristen langgeschleust. Anfang September sah das ganze zum Glück schon um einiges entspannter aus, sodass wir bereits bei der Anfahrt die Aussicht ungestört genießen konnten.


Wie ihr seht ist Rhodos wirklich eine sehr grüne Insel.
Wir parkten also das Auto ganz im bereits angewöhnten griechischen Stil - Blinken, Vollbremsung, Handbremse anziehn, aussteigen. Unter Pinien erklommen wir die weißen Stufen hinauf zur Kreuzritter Burgruine mit kleiner Kapelle und großem Rundumblick.



Ganz ehrlich, die Ritter hatten ein Leben wie Gott in Frankreich Götter in Griechenland.
Nach einigen Fotos fürs Album und fragenden Blicken in Richtung der russischen Highheels, die perfekt zum Sommerkleid im Stile der Raffaellowerbung passten (WIE sind die hier HOCH gekommen???) traten wir den Abstieg auf ausgetretenen Faden an und brachten unser kleines Mietauto zum Fourni Beach. Idylisch. Ruhig. Windig. Aber hohe Wellen, also kehrten wir um und hofften hinter jeder Spitzkehre, das kein Auto von vorne kommt, denn weiter runter als in den ersten Gang lässt sich selten schalten.





Die Heimreise führte uns entlang der dünnbesiedelten Westküste. Immer wieder mussten wir anhalten, um die phänomenale Aussicht auf uns wirken zu lassen. 



Gerade als wir überlegten noch mal einen Stopp für einen Sprung ins Wasser einzulegen, begegneten uns die vermutlich entspanntesten Ziegen der ganzen Welt. 



Gemütlich spazierten sie am Strand entlang und hielten nur kurz fürs Foto an. Das Geheimnis um den leckeren Fetakäse dürfte damit gelüftet sein. Strand und Meer!

Noch mehr „Tiergeschichten“ gibt’s demnächst aus Lindos ;) Habt ein schönes Wochenende, ich bin mal ein paar Tage weg ...

Liebste Grüße 
Christina

Donnerstag, 6. November 2014

Petaloudes – Das Tal der Schmetterlinge

Ok, ok ich gebe es gleich zu Beginn zu: Es sind eigentlich Motten, aber der Begriff „Tal der Motten“ würde weder Touristen an den Ort des Geschehens noch euch auf meinen Blog locken ;-)


Tal der Schmetterlinge assoziieren jetzt viele von euch sicherlich mit hunderten Schmetterlingen in allen Farben und Formen wie man sie aus diversen Schmetterlingsparks kennt. Da muss ich euch zumindest in einem Teil eurer Erwartung enttäuschen. Es ist lediglich eine Art, die in Petaloudes unterhalb des Kloster Kalopetra lebt, aber dafür sind es unzählige Schmetterlinge.



Die Motten besiedeln ganzjährig das Tal, aber besonders Juli-September fallen sie auf, da in diesen Zeitraum die Paarungszeit fällt und sie sich weniger verstecken.




Außerdem leben in dem idyllischen Tal (Höhenmeter von ... bis...) diese netten Kollegen. Ich wusste nicht das Süßwasserkrabben zum einen so groß werden und zum anderen in Wäldern fernab der Küste leben. Einige Exemplare waren schon fast ekelerregend groß.



Hat man sich also von unten nach oben gekämpft, kommt man leicht außer Atem auf einem Olivenhain an. Hier gibts eine Erfrischung für den letzten Anstieg zum Kloster Kalopetra. 


Die Bezeichnung Kloster fanden wir Mitteleuropäer etwas übertrieben, bedenkt man jedoch die Bevölkerungszahlen zur Gründungszeit des Klosters, erklärt sich recht schnell, warum jede uns bekannte Dorfkirche (außer vielleicht die in Beyersdorf *Insiderwissen*) größer ist als die Klosterkirche samt Kloster. Nichtsdestotrotz mussten wir feststellen, dass bei der Aussicht das Gewinnen neuer Klosterbrüder bzw. –schwestern ein Leichtes gewesen sein dürfte.



In welche Gefilde lasst ihr eure Gedanken bei diesem grauen Novemberwetter abschweifen?
Euch gefällt der Blog? Na dann folgt mir doch im Facebook.

Liebe Grüße
Christina

Freitag, 25. Oktober 2013

Die grünste Stadt Deutschlands - zurzeit ist sie bunt

Vor geraumer Zeit wurde Halle/Saale zur grünsten Stadt Deutschlands gekürt. Die kurzen Wege vom städtischen Zentrum zu den umliegenden Grünanlagen haben mich daran nicht zweifeln lassen. Das goldige Oktoberwetter in der nun fast schon vergangenen Woche hat das Umland in all seinen wunderschönen Herbstfarben erstrahlen lassen. Anreiz genug Papers, Bücher und Datenbanken auf dem Schreibtisch zurück zu lassen und mit einem etwas betagten (Bj.1953), aber allzeit treuem Gefährt die Umgebung fernab genannter Grünanlagen zu erkunden.
Kurz nach 15 Uhr war ich um die Erfahrung reicher, dass Halle quasi im Stadtteil Trotha Höhe "Gasthof zur goldenen Möwe" abrupt seinen städtischen Charakter gegen idyllische Natur eintauscht. (Schande über mich, dass ich es in den letzten 3 Jahren nur geschafft habe, das Stadtzentrum in Richtung Hauptbahnhof zu verlassen.)

Entlang des Saale-Radwanderweges ging es über Stock und Stein und Asphalt und Matsch und jede Menge goldenes Herbstlaub in Richtung Franzigmark und "Brachwitzer Alpen". Zeit für einen ersten Zwischenstopp zum Fotografieren, Drachensteigen und Sonne genießen.
Dank bestem Sonnenschein und klarer Sicht war der ca. 30km entfernte Petersberg gut zu sehen. Unglaublich aber wahr ist, dass dieser "Berg" (ca.250m Höhe) vulkanischen Ursprungs, die höchste Erhebung auf dem 51° Breitengrad vor dem Ural ist. Auf dem Berg befindet sich ein (wiederbelebtes) evangelisches Kloster. Aber dazu gibt es mal einen extra Post.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten aufgrund mangelnden Ingenieurswissens (oder einfach verdrängtem Schulwissen, dass 3 Punkte eine Ebene aufspannen und diese dann zwar vielleicht schräg aber stabil ist...) konnte sich das High-End-Produkt eines Drachen in den warmen Herbstwind erheben.
Weiter ging es mit dem Rad entlang der Saale Richtung Brachwitz, Döblitz, Wettin mit Fotostops an den herlich rot leuchtenden Porphyrfelsen, die einst für Bauten im Umland aber auch teilweise im Wörlitzer Park verbaut wurden.



Mit Blick auf die Wettiner Burg wurde nochmals (Sonnen-)Energie getankt, um dann die Heimfahrt flussaufwärts Richtung Halle bei Gegenwind und einbrechender Dunkelheit anzutreten.


Fazit des Tages:
Die Menschen um dich herum machen den Tag! (In Anlehung an TJ ;-))

Ein schönes Wochenende, geht raus und genießt das Wetter!
Christina

P.S.: Konstruktive Kritik ist erwünscht :)


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